Friedensgärten - Oasen der Begegnung und des Dialogs

In einer Welt voller Konflikte und Spannungen sind Friedensgärten wie der in Wuppertal wahre Oasen der Ruhe und Hoffnung. Hier treffen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft, um im Schönen der Natur eine Verbindung zueinander aufzubauen.

By Hassan Atie Harati | May 3, 2024

Was haben wir getan?

Am 2. Mai, fand ein besonderes Treffen der Essener Friedensplattform mit der Peace Collaborative in der alevitischen Gemeinde in Wuppertal statt. Gemeinsam pflanzten und pflegten sie den Friedensgarten, ein Symbol für das Zusammenwachsen durch respektvollen Dialog. Die Arbeit im Garten schuf eine entspannte Atmosphäre, in der zwanglos Erfahrungen ausgetauscht und Brücken gebaut werden konnten.

„In Friedensgärten begegnen wir uns auf Augenhöhe und erkennen unsere gemeinsame Menschlichkeit“, erklärt Burcu Eke-Schneider, Initiatorin des Projekts. „Hier finden wir Raum für Frieden, fernab von Vorurteilen und Konflikten.“

Und tatsächlich vereinen diese grünen Inseln Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Kulturen. Durch die Arbeit an der Erde und die Pflege des Gartens lernen sie einander kennen und schätzen. Gespräche entspinnen sich, Barrieren fallen.

Friedensgärten sind aber mehr als nur schöne Begegnungsorte. Sie sind Keimzellen für ein friedlicheres Zusammenleben. Hier wachsen Verständnis, Respekt und Verantwortungsbewusstsein – Grundpfeiler des Friedens. Und von hier aus verbreiten sich diese Samen in die Gesellschaft.

Mögen viele weitere solcher grünen Oasen entstehen und Menschen zusammenbringen! Der Friedensgarten in Wuppertal ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie der Dialog zwischen Kulturen gelingen und Frieden erblühen kann.