Unser zweiter Besuch im Friedensgarten in Wuppertal

Letzte Woche hatte unser Team das Privileg, den Friedensgarten in Wuppertal im Alevitischen Gemeindezentrum zu besuchen, einen transformativen Raum, der zu einem Leuchtfeuer der Hoffnung und Harmonie geworden ist.

Initiatorin Burcu Eke-Schneider startete dieses Projekt 2019, und der Garten ist nicht nur eine Sammlung von Pflanzen und Blumen, sondern ein lebendiges Zeugnis für die Kraft der Natur, interkulturellen und interreligiösen Dialog zu fördern.

Letzte Woche hatte unser Team das Privileg, den Friedensgarten in Wuppertal im Alevitischen Gemeindezentrum zu besuchen, einen transformativen Raum, der zu einem Leuchtfeuer der Hoffnung und Harmonie geworden ist. Initiatorin Burcu Eke-Schneider startete dieses Projekt 2019, und der Garten ist nicht nur eine Sammlung von Pflanzen und Blumen, sondern ein lebendiges Zeugnis für die Kraft der Natur, interkulturellen und interreligiösen Dialog zu fördern.

Wir wurden von Burcu begrüßt, deren Leidenschaft für Friedensarbeit durch die Natur in jedem ihrer Worte spürbar war. Burcu erzählte uns die inspirierende Geschichte des Friedensgartens, von seinen Anfängen bis hin zu seinem heutigen Status als Bildungsplattform. Ursprünglich zielte das Projekt darauf ab, individuelle Friedenswissenschaft zu adressieren, doch schnell entwickelte es sich zu einer gemeinschaftsgetriebenen Initiative, die Menschen aus verschiedenen Hintergründen zusammenbrachte. Bürger aus Bosnien, der Tschechischen Republik, Syrien und Einheimische, viele von ihnen hatten die Traumata von Krieg, Gewalt oder die harten Auswirkungen des Kommunismus erlebt, fanden Trost und ein Zugehörigkeitsgefühl im Garten.

An diesem Tag bestand unsere Hauptarbeit darin, den Efeu zu entfernen, der die Struktur dominiert hatte. Dabei konnten wir über unser eigenes Verhalten nachdenken, das Gewalt fördern könnte, wenn wir versuchen zu dominieren.

Während unseres Rundgangs durch den Garten erzählte Burcu die Geschichte des Gartens und was zuvor an Obst und Kräutern gepflanzt wurde. Diese sind nicht nur zur Schau, sondern Teil einer größeren Mission, die Gemeinschaft über lokale Biodiversität und nachhaltige Praktiken aufzuklären. Der Garten dient auch als Raum für interkulturellen und interreligiösen Dialog, wo sich die Teilnehmer auf Augenhöhe begegnen und gegenseitigen Respekt und Verständnis fördern.

Der Einfluss des Friedensgartens reicht über seine Grenzen hinaus. Er ist zu einem Modell für soziale Innovation und ökologische Transformation geworden und inspiriert andere Städte, ähnliche Initiativen zu ergreifen. Für uns war der Besuch eine tiefgreifende Erinnerung an das Potenzial für positiven Wandel, wenn Gemeinschaften mit einer gemeinsamen Vision von Frieden und Nachhaltigkeit zusammenkommen.

Wir hinterließen schließlich einen bleibenden Eindruck, indem wir Handabdrücke auf dem Gartenbeet machten.

 

Fazit und nächste Schritte

Unser Ausflug zum Friedensgarten in Wuppertal war nicht nur ein Besuch; es war eine Reise in das Herz dessen, was es bedeutet, eine gerechte und harmonische Zukunft zu gestalten. Inspiriert von dieser Erfahrung sind wir entschlossener denn je, den Geist des Friedensgartens nach Essen zu bringen. Wir glauben, dass wir durch kollektive Anstrengung und ein Engagement für den Dialog unser eigenes Refugium des Friedens und des Verständnisses schaffen können.

Bleiben Sie dran, während wir dieses spannende neue Kapitel beginnen, und schließen Sie sich uns an in unserer Mission, Frieden zu kultivieren, einen Garten nach dem anderen. Unser nächster Plan ist es, einen Friedensgarten in Essen zu eröffnen. Bleiben Sie dran! 🌿🌼